Documentatie
Configuratie - Objecten - Beheer Resources

Jede Organisation, die mit i-Reserve startet, beginnt ohne Ressourcen. Die Verfügbarkeit wird nämlich auf Produkt-Ebene (Objekt-Ebene) geprüft.
Nun kann es sein, dass diese Verfügbarkeitsberechnung nicht ausreicht. Zum Beispiel, weil zwischen den Objekten eine gegenseitige Abhängigkeit besteht.
In diesen Situationen können Ressourcen verwendet werden.
Produkte: sind für den Bucher sichtbar
Ressourcen: sind für den Bucher nicht sichtbar.
Kurz gesagt: Ressourcen sind die Grundbausteine für Verfügbarkeitsberechnungen.

Beispiel: es gibt verschiedene Preise

Eine häufig vorkommende Situation: es gibt verschiedene Preise. Staffeln oder Rollen bestimmen, dass das eine Produkt anders bepreist ist als das andere Produkt.
Wir nehmen einen Padel-Platz. Dieser kann von Mitgliedern gemietet werden, aber auch eine Einzelvermietung ist möglich.
Hierfür richten Sie zwei Produkte ein: ein Produkt für Mitglieder (P1: "Padel Mitglieder") und ein Produkt für die Einzelvermietung (P2: "Padel Einzelvermietung").
Wir halten dieses Thema vorerst einfach. Natürlich ist es auch wünschenswert, die Indexseiten so aufzubauen, dass die Mitglieder nur "ihr" eigenes Produkt sehen (einstellbar über Benutzerprofile) und dass der nicht eingeloggte Bucher nur die Einzelvermietung sieht. Weiter ist es auch logisch, dass es mehrere Plätze gibt. Dann kommen Unterprodukte wieder zum Einsatz. Der Einfachheit dieses Beispiels halber lassen wir das vorerst weg.

Für diesen Fall wird eine Ressource eingerichtet: die R1: "Padel-Platz".
Padel ist typischerweise ein Sport, bei dem der Platz nicht von mehreren Gruppen genutzt werden kann. Sie nehmen eine Reservierung vor und dann ist der Platz vollständig gebucht.
Hierfür werden die Produkte P1 und P2 beide mit der Ressource R1 verknüpft.

Nachstehend in schematischer Form.

Wird nun eine Reservierung für P1 vorgenommen, zum Beispiel von 10-11 Uhr am Montagmorgen, dann wird damit - über die Ressource - das Produkt P2 am Montagmorgen von 10-11 Uhr ebenfalls nicht verfügbar.
Umgekehrt ebenso.
Anmerkung: nicht nur die Preise können in diesem Szenario abweichen: auch die übrigen Reservierungsregeln können sich unterscheiden. Denken Sie nur einmal an Abend-Öffnungszeiten für Mitglieder (Exklusivität).

Beispiel: verschiedene Räume, die kombinierbar sind

Die Situation: ein Raum, der in Teilräume aufgeteilt werden kann. Dies kommt bei Besprechungen und Sporthallen vor, aber das Konzept ist generisch anwendbar.
Ein Beispiel für den Raum:

In diesem Aufbau kommen wir zu verschiedenen Produkten.

  • P1: Saal links
  • P2: Saal rechts
  • P3: Saal links + rechts, also "Saal kombiniert"

Wir kommen zu diesen Ressourcen

  • R1: Saal links
  • R2: Saal rechts

​Wie werden diese nun eingestellt?

  • Beim Vornehmen einer Reservierung für P1 wird abgebucht: R1
  • Beim Vornehmen einer Reservierung für P2 wird abgebucht: R2
  • Beim Vornehmen einer Reservierung für P3 wird abgebucht: R1+R2

Szenarien

  1. Es wird eine Reservierung für P1 vorgenommen, Montag von 10-11 Uhr. Dies ist möglich.
  2. Es wird eine Reservierung für P2 vorgenommen, Montag von 10-11 Uhr. Dies ist möglich.
  3. Es wird eine Reservierung für P3 vorgenommen, Montag von 10-11 Uhr. Dies ist nicht möglich. Die benötigten Ressourcen R1+R2 sind beide bereits gebucht.
  4. Es wird eine Reservierung für P1 vorgenommen, Dienstag von 10-11 Uhr. Dies ist möglich.
  5. Es wird eine Reservierung für P3 vorgenommen, Montag von 10-11 Uhr. Dies ist nicht möglich. Die Ressource R1 ist bereits gebucht. Auch wenn R2 frei ist, kann P3 nicht gebucht werden.
  6. Es wird eine Reservierung für P3 vorgenommen, Mittwoch von 10-11 Uhr. Dies ist möglich.
  7. Es wird eine Reservierung für P1 vorgenommen, Mittwoch von 10-11 Uhr. Dies ist nicht möglich. Die Ressource R1 ist bereits durch P3 gebucht. R2 wird nicht berücksichtigt.