Google Calendar-Verbindung einrichten: Schritte auf der Google- und i-Reserve-Seite
Die Google Calendar-Verbindung erfordert eine Konfiguration auf zwei Seiten: zunächst ein OAuth-Client in Google Cloud, danach die Verbindung selbst in i-Reserve. Dieser Artikel beschreibt beide Seiten in Reihenfolge. Die Google Cloud-Schritte sind unabhängig von i-Reserve und werden in der Google Cloud Console ausgeführt.
1. Auf der Google Cloud-Seite
1.1 Projekt und API
- Öffnen Sie die Google Cloud Console (
console.cloud.google.com) und erstellen oder wählen Sie ein Projekt. - Gehen Sie zu APIs & Services → Library, suchen Sie die Google Calendar API und klicken Sie auf Enable.
1.2 OAuth consent screen
- Gehen Sie zu APIs & Services → OAuth consent screen.
- Wählen Sie den Benutzertyp: Internal (nur eigenes Workspace) oder External.
- Tragen Sie App-Name, Support-E-Mail und gegebenenfalls Logo ein.
- Fügen Sie die Scopes hinzu:
.../auth/calendar.readonlyund.../auth/calendar.events. - Bei External im Testmodus: fügen Sie den sich anmeldenden Benutzer als test user hinzu.
1.3 OAuth-Client (credentials)
- Gehen Sie zu APIs & Services → Credentials → Create credentials → OAuth client ID.
- Application type: Web application.
- Fügen Sie unter Authorized redirect URIs die Redirect-URI hinzu, die i-Reserve anzeigt, in der Regel
{base_url}/integrations/redirect/{int_id}. - Notieren Sie die Client ID und das Client secret.
2. Auf der i-Reserve-Seite
Gehen Sie zu Verwaltung → Integrationen und fügen Sie eine Google Calendar-Verbindung hinzu (oder öffnen Sie eine bestehende). Die Verbindung verfügt über einen Authentifizierungs-Bildschirm und einen Konfigurations-Bildschirm.
2.1 Authentifizierungs-Bildschirm
| Feld | Was einzutragen ist |
|---|---|
| Client ID | Die OAuth Client-ID aus Google Cloud. |
| Client secret | Das zugehörige Client-Secret. |
| Return url | Die Redirect-URI. Verwenden Sie exakt den Wert, den i-Reserve anzeigt, und registrieren Sie dieselbe URI im Google-OAuth-Client. |
Durchlaufen Sie danach die beiden Schaltflächen in Reihenfolge:
- Schritt 1: Zustimmung — öffnet den Google-Consent-Bildschirm. Melden Sie sich mit dem gewünschten Google-Benutzer an und genehmigen Sie die angeforderten Kalender-Berechtigungen.
- Schritt 2: mit Google Calendar verbinden — tauscht die Zustimmung gegen die gespeicherten Tokens ein (access + refresh). Danach ist die Verbindung aktiv und i-Reserve ruft die verfügbaren Kalender ab.
2.2 Konfigurations-Bildschirm — outbound (Termine aus i-Reserve)
| Feld | Was einzutragen ist |
|---|---|
| Feld für i-Reserve Event-ID | Das Buchungsfeld, das die Google Event-ID speichert (die Verbindung Buchung ↔ Termin). Default external_id. |
| Template | Das E-Mail-/Booking-Template, mit dem Titel und Beschreibung des Termins aufgebaut werden. |
| Google Meet-Link erstellen | Ja/Nein — erstellen Sie eine Google Meet-Besprechung beim Termin. |
| Feld für Meet-Link | Buchungsfeld zum Speichern der Meet Join-URL (wenn das Obige Ja ist). |
| Erinnerungen (Popup / E-Mail) | Anzahl Minuten vor Beginn für eine Popup- und/oder E-Mail-Erinnerung (0–1440; 0 = aus). |
| Kundendaten verwenden | Ja/Nein — fügen Sie den Kunden als Teilnehmer hinzu. |
| Erstellen bei Status | Der/die Buchungsstatus, bei dem/denen ein Termin in Google erstellt wird. |
| Löschen bei Status | Der/die Buchungsstatus, bei dem/denen der Google-Termin gelöscht wird. |
2.3 Objekt → Kalender-Mapping
Verbinden Sie pro i-Reserve-Objekt den richtigen Google-Kalender (calendar-id). Eine Regel mit Platzhalter * dient als Standardkalender für Objekte ohne eigene Regel. Dieses Mapping bestimmt, zu welchem Kalender Outbound-Termine gehen und welcher Kalender inbound verfolgt wird.
2.4 Konfigurations-Bildschirm — inbound (Termine aus Google)
| Feld | Was einzutragen ist |
|---|---|
| Inbound-Objekt | Das i-Reserve-Objekt, auf dem eingehende Termine landen (leer = das erste verbundene Objekt). |
| Inbound-Status | Status, mit dem eine neue Inbound-Buchung erstellt wird. |
| Buchungsaktualisierung zulassen | Ja/Nein — erlauben Sie, dass Inbound-Änderungen auch Buchungen betreffen, die nicht über diese Verbindung erstellt wurden. |
| Validierungsfehler bei Update ignorieren | Ja/Nein — wenden Sie Inbound-Änderungen auch dann an, wenn die Validierung sie normalerweise ablehnen würde. |
2.5 Aktivieren
Speichern Sie und stellen Sie die Verbindung auf aktiv. Bestätigen Sie die Verbindung auf dem Test-/Diagnosebildschirm und überprüfen Sie, dass ein watch-channel (Webhook) für den Inbound-Kalender erstellt wurde.






