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Ein Webhook ist ein API-Konzept. Vieles, was wir im Web tun, kann als Ereignis (Event) betrachtet werden. Ein Webhook wird durch ein Event in einer Quellanwendung ausgelöst und führt zu einer Aktion in einer Zielanwendung.
Webhooks sind sehr nützlich, um auf ganz einfache Weise Aktionen zu implementieren.

Ein Webhook wird auch als HTTP-Push oder Web-Callback bezeichnet. Es ist eine Möglichkeit, eine Zielanwendung mit neuen oder geänderten Daten zu versorgen.
Manchmal werden Webhooks auch als „Reverse APIs" bezeichnet.

Vorteile

Ein Webhook lässt sich relativ schnell implementieren. Manchmal sogar ohne Programmierung (zum Beispiel bei Verwendung einer Integrationsplattform wie Zapier oder Microsoft Flow).
Im Vergleich zu Polling-Integrationen ist ein Webhook wesentlich effizienter und benötigt (viel) weniger Ressourcen.

Nachteile

Da ein Webhook asynchron und triggerbasiert ist, ist die funktionale Logik begrenzt. Ein Webhook kann sich sehr gut zum Pushen geänderter Daten eignen, etwa wenn ein Kunde seine Adresse ändert. Diese Daten müssen dann beispielsweise an ein CRM gesendet werden.
Im Fall einer Reservierungsanwendung, bei der eine Prüfung der Verfügbarkeit stattfinden muss, kann ein Webhook unter Umständen weniger geeignet sein. Denn die anfragende Anwendung benötigt die Verfügbarkeit eines bestimmten Slots während des Dialogs mit dem Kunden, der die Reservierung vornehmen möchte. Es ist also eine direkte Rückmeldung erforderlich, um diese darstellen zu können. In diesem Beispiel sollte die „klassische" API verwendet werden.

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